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Die Rotatorien-Synusien submerser Makrophyten der Donau bei Wien und mehrerer Alpenbäche.

Donner, P. Jos.

Kurzfassung

Diese Arbeit sollte noch nicht eine systematische Darstellung der Rotatorien-Zönosen der submersen Moose der Donau bringen, sondern zunächst eine Übersicht über die des Makrophytenaufwuchses von Fließgewässern allgemein. Sind doch, wie bekannt, Rotatorien häufig die weitaus zahlreichsten Bewohner dieser Moose überhaupt. Das erfaßte Material ist so umfangreich, die Arten- und Individuenzahl so hoch, daß die Ergebnisse mit großem Wahrscheinlichkeitsgrad verallgemeinert werden dürfen (vgl. Balogh 1958) und für eine Diagnose des Teilbestandes der Rotatorien in den Makrophytenrasen der Fließgewässer mittlerer Strömungsgeschwindigkeit ausreichen. Das war erstes Ziel. Ein Vergleich mit entsprechenden Beständen aus Bächen der Hohen Tatra (Madalinski 1961) einerseits und solchen eines fast stillen Seitenarmes der Donau bei Wien andererseits sollte die untersuchte Synusie nach den beiden Seiten der stärkeren und der schwächeren Strömung abgrenzen und ihre Eigenart herausstellen. Als Wege zu diesen Zielen schienen mir am geeignetsten die Methoden der biozönotischen Analyse, wie sie in der Bodenbiologie mehr verwendet werden als in der Limnologie (beste Zusammenstellung Balogh 1958). Es ist mir bekannt, daß mehrere dieser Arbeitsweisen umstritten sind, doch möchte ich ihre Brauchbarkeit vor allem beurteilen nach ihrem Aussagewert. Die Arbeit fiel in eine für mich sehr schwere Zeit. Das möge ihre Mängel entschuldigen.

Keywords

Rotatorien-SynusieMakrophytenWienAustriaHohe TatraLimnologie