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Die Trichodinen der Donaufische. Zugleich Beschreibung einer neuen Trichodinella-Art von Lota lota L.

Reichenbach-Klinke, H.-H.

Kurzfassung

Anläßlich der fischereibiologischen Untersuchung der bayerischen Donau wurden auch die dort vorkommenden Fische auf die Anwesenheit der Trichodinen überprüft. Es gelangten rund 300 Fische von 30 Arten zur Untersuchung. An diesen Fischen wurden die Parasiten ermittelt und dabei mindestens 6 verschiedene Arten der Familie Urceolaridae beobachtet. Demgegenüber nennt W. Schäperclaus (1954) als Parasiten von Süßwasserfischen nur die Arten Cyclochaeta domerguei Wallengren, C. salmonicidl, Steinmann, Trichodina truttae Mueller und Tr. myakkae Müller. Er gibt allerdings der Vermutung Ausdruck, daß noch weitere fischparasitische Arten existieren. Z. Raabe (1959), J. Lom (1960) und G. A. Schtein (1961) führen Überprüfungen der osteuropäischen Fische durch und stellen fest, daß im östlichen Mitteleuropa 2 Arten der Gattung Trichodina und 5 Arten der Gattung Trichodinella an Fischen vorkommen. Die Gattung Trichodinella unterscheidet sich von Trichodina dadurch, daß ihr Macronucleus einen halben Kreis von etwa 1800 beschreibt, während der bei Trichodina mindestens einen 3/4-Kreis von etwa 2700 umfaßt.

Keywords

TrichodinenFischDonauLota lota L.UrceolaridaeTrichodinellaMacronucleus