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Chemische und biologische Einwirkungen der Nebenflüsse im rumänischen Landesbereich auf die Donau

Busnita, Th.

Kurzfassung

Sowohl unter den ursprünglichen natürlichen als auch inbesonders unter den durch Industrieabwässer hervorgerufenen Bedingungen bestimmen die Nebenflüsse den chemischen und biologischen Charakter der Donau. Daher ist die hydrochemische und hydrobiologische Erforschung der rumänischen Donau im Zuge der internationalen Zusammenarbeit der verschiedenen Uferländer seit mehreren Jahren im Gange. Auf dem Gebiet der rumänischen Donau begannen diese Forschungen während des Jahres 1958. Es wurden die folgenden Abschnitte näher untersucht: Moldova Veche - Orsova, Giurgiu - Oltenita, Calarasi - Cerna Voda, Hirsova - Braila, Tulcea - Sulina und Sulina - Sf. Gheorghe. Es wurden zahlreiche vollständige chemische Analysen (Almasow 1953, Dragasanu 1960) von Wasserproben durchgeführt, desgleichen hunderte quantitative und qualitative Planktonanalysen (Oltean 1960, Popescu 1960) und außerdem äußerst zahlreiche Baggerungen für die Benthoserforschung (Arion Prunescu 1960, Bacescu 1948, Cure 1961, Popescu 1960). Abgesehen von diesen hydrochemischen und hydrobiologischen Studien führte das Hygiene-Institut des Gesundheitsministeriums an denselben Standorten, an denen auch die chemischen und biologischen Studien vorgenommen wurden, zahlreiche bakteriologische Untersuchungen der Donau durch. Dieses reichhaltige Material wird u. a. als Grundlage für die Errichtung von Sammelbecken entlang der Donau nützlich sein. Ab 1959 sind auch die Donaunebenflüsse eingehender studiert worden (Busnita-Enaceanu 1961, Busnita-Brezeanu 1961, Arion Prunescu 1962), um die chemischen und biologischen Wirkungen der Nebenflüsse auf die Donau kennenzulernen. Es handelt sich um folgende Flüsse: Cema, Olt, Jiu, Ialomita, Calmatui, Siret und Prut.

Keywords

rumänische Donauhydrochemische und hydrobiologische ErforschungPlanktonBenthos