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Ökologische Betrachtungen über die Molluskenfauna im rumänischen Sektor des Donau-Flusses und im Delta: Zusammensetzung, Gemeinschaft, Verhältnisse, Frequenz

Grossu, Alexandru V.; Grossu, Doina

Kurzfassung

Die Donau hat dank ihrer großen wirtschaftlichen Bedeutung schon seit langem die Aufmerksamkeit der Hydrobiologen auf sich gelenkt, zumal sie zahlreiche mitteleuropäische Länder durchfließt und sehr wasserreich ist. Um die Tiere des ganzen Flußlaufes gut kennenzulernen und einige komplexe Probleme zu lösen, ist eine internationale Zusammenarbeit notwendig und inzwischen verwirklicht worden (Th. Busnita 1961). Aus der mehr oder weniger weiten Verbreitung der Tiere in dem langen Flußlauf ergeben sich spezielle Fragen hinsichtlich neuer Rassen und des Eindringens oder der Erhaltung der übriggebliebenen pannonischen oder pontischen Elemente in gewissen Abschnitten des Flusses. Gleichzeitig sind die Feststellungen der den Tieren als Nahrung dienenden Biomasse in diesen Zonen und die Kenntnisse der Faktoren, die ihre jährliche oder jahreszeitliche Variation bedingt, von außerordentlicher Bedeutung für die Berechnung der relativen Kennziffern der Fischproduktivität. Zahlreiche neue Probleme bringen auch die bestehenden oder neu zu erbauenden Staudämme oder Wasserkraftwerke, welche die Wanderung der Tiere vom Schwarzen Meer in die Donau verhindern können. Über die Fauna im rumänischen Sektor der Donau gibt es zahlreiche Arbeiten; Busnita (1963) veröffentlichte eine vollständige Liste der zwischen 1956-1960 erschienenen Arbeiten über das Donaudelta.

Keywords

HydrobiologiepannonischpontischBiomasseSchwarzes MeerDonaudelta