Original paper

Änderung des Bakterien-Gehaltes der Donau im Verlauf von 24 Stunden

Mucha, V.; Daubner, I.

Kurzfassung

Wir untersuchten die Veränderungen, denen das Bakterioplankton der Donau im Verlaufe von 24 Stunden unterliegt, um festzustellen, wie sich die Verunreinigung der Donau mit Abwässern aus stromaufwärts gelegenen Gebieten und Städten bemerkbar macht. Aus den Ergebnissen einer solchen Untersuchung wäre es möglich, zu bestimmen, welcher Zeitraum an dem Entnahmeort am günstigsten zur Bestimmung pathogener Bakterien im Wasser ist; ferner sind Schlüsse betreffs der Verwendung des Wassers vom hygienischen Standpunkt aus möglich. Zu diesem Zwecke führten wir 5 Serien von Probeentnahmen und Untersuchungen (Juli und November 1962, März, Mai und November 1963) an einer bestimmten Stelle in der Flußmitte (Stromkilometer 1868,1) bei Bratislava durch. Bei der letzten Serie entnahmen wir alle zwei Stunden nacheinander 5 Proben an derselben Stelle und nahmen den arithmetischen Durchschnitt der erzielten Resultate zur Bewertung. Es sollte festgestellt werden, inwiefern der sogenannte "Wasserfaktor" (d. h. die unregelmäßige Verteilung der Mikroben im Wasser) die Ergebnisse der Analyse beeinflußt.

Keywords

BakterioplanktonhygienischpathogenWasserfaktorAbwasserBratislava