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Gipstagebaue in Nordbayern und biologische Vielfalt

Reimann, Matthias; Burghardt, Adelheid; Burghardt, Markus

Akademie für Geowissenschaften und Geotechnologien, Veröffentlichungen Heft 26 (2008), p. 63 - 75

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published: Dec 2, 2008

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Kurzfassung

Jährlich werden in der Bundesrepublik Deutschland in den verschiedensten Wirtschaftsbereichen, vorwiegend in der Bauwirtschaft, knapp 10 Millionen Tonnen Gips verarbeitet. Dieser Bedarf wird zum größten Teil aus heimischen Lagerstätten gedeckt. Der Gips wird überwiegend im Tagebau gewonnen und nur vereinzelt untertage abgebaut. Dabei handelt es sich – verglichen mit Lagerstätten anderer Rohstoffe, die im Tagebau gewonnen werden (z. B. Braunkohle) – bei Gipslagerstätten um relativ kleine Flächen. Die Gewinnung von Gips als Rohstoff für die verschiedensten Verarbeitungsbetriebe erfordert zwangsläufig einen Eingriff in Natur und Landschaft. Im Sinne der Landschaftsgestaltung und der Erhaltung von Artenvielfalt und Landschaftsbild ist es neben der Vermeidung einer unnötigen Inanspruchnahme ökologisch wertvoller Flächen notwendig, nach Gewinnung des Rohstoffes die abgebauten Lagerstättenbereiche wieder herzurichten, d. h. zu rekultivieren bzw. in zunehmendem Umfang zu renaturieren, so dass die Eingriffe in Natur und Landschaft ausgeglichen werden.

Keywords

Gipsabbaubaumaterialtagebaulandschaftsschutzmrenaturierung