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Hightech-Rohstoffe aus niedersächsischen und anderen deutschen Primär- und Sekundärquellen

Kuhn, Kerstin; Graupner, Torsten; Langer, Alfred

Kurzfassung

Für das Bundesgebiet und speziell für das Bundesland Niedersachsen mit seinen Wirtschaftsstandorten bestehen hohe und perspektivisch steigende Bedarfe an Hochtechnologierohstoffen. Für die Rohstoffversorgung gilt jedoch, dass in der arbeitsteiligen, aber intensiv vernetzten Weltwirtschaft die Bedeutung von kurz- und mittelfristigen Versorgungsrisiken stark zunimmt. Daher hat das BMBF im Rahmen der Förderinitiative r4 drei Verbundprojekte („WISTAMERZ“, „ResErVar“, „HTMET“) bewilligt, die Potenziale primärer Quellen für Hightech-Rohstoffe in Deutschland und auch in Niedersachsen untersuchen werden. Weiterhin sind industrielle Erkundungsaktivitäten (hauptsächlich in Sachsen) und ein EU-gefördertes Projekt auf diesem Gebiet zu nennen. Die Schwerpunkte der Forschungsarbeiten zu primären Hightech-Rohstoffpotenzialen in Niedersachsen werden im westlichen und nordwestlichen Teil des Harzes liegen. Sekundärquellen zur Hightech-Rohstoffgewinnung, z. B. durch Aufarbeitung von alten Bergbau- und Hüttenhalden, werden u. a. an Absetzbecken am Bollrich bei Goslar sowie an weiteren Halden im Westharz untersucht (r4-Projekt „REWITA“, r3-Projekt „ROBEHA“).

Keywords

HochtechnologieRohstoffSekundärquellenBergbauBollrichGoslarNiedersachsen