Original paper

Influence of cover on the foraging behavior of Negev Desert gerbils

Vijayan, Sundararaj; Kotler, Burt P.-; Mukherjee, Shomen; Brown, Joel S.; Bouskila, Amos

Basic and Applied Dryland Research Vol. 1 No. 1 (2007), p. 51 - 66

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published: Jan 1, 2007

DOI: 10.1127/badr/1/2007/51

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Abstract

We studied the influence of cover types on the foraging behavior of two coexisting gerbils (Gerbillus pyramidum and Gerbillus andersoni allenbyi) by experimentally manipulating cover patches in an otherwise natural setting in the sandy habitats of Negev Desert, Israel. Two types of cover manipulation were carried out, “low” (10cm high) and “high” (30cm high), and these were compared to natural, thinly vegetated cover (the control). We used artificial food patches (seed trays) to record the foraging behavior of the gerbils. The gerbils showed significantly lower GUDs (giving up density: the amount of seeds remaining in a food patch following a forager’s visit) in artificial resource patches (seed trays) located in the low cover patches as compared to high cover and control patch types. This result indicates lower cost of foraging in low cover stations due to reduced predation risk. In addition, in low cover stations, the dominant species G. pyramidum had significantly lower GUDs compared to G. a. allenbyi, indicating higher foraging efficiency. In high cover stations, the gerbils had their highest GUDs, even more than control treatment, suggesting less preference for habitats where cover merely acts as an obstruction for predator detection instead of providing safety. Cover manipulation also had a significant effect on habitat quality. The numbers of gerbil burrows were significantly greater in low cover stations than the other two types, suggesting a preference for habitats in which high quality refuges (from foxes) are abundant. In addition, the gerbils showed significant differences in GUDs across moon phases in different cover types. Fox activity was significantly higher in control as compared to high and low cover stations. This was in accordance to the gerbil’s greater apprehension there as indicated by higher selectivity for “full” resources patches when compared to more-difficult-to-exploit “bottom” patches along different periods of night.

Kurzfassung

Untersucht wurde der Einfluss unterschiedlicher Vegetationsbedeckungs-Typen auf das Sammelverhalten zweier co-existierender Rennmausarten (Gerbillus pyramidum und G. andersoni allenbyi) durch die experimentelle Manipulation der Vegetationsdecke in einem ansonsten natürlichen Habitat in der Negev Wüste (Israel). Es wurden zwei Arten der Manipulation der Vegetation durchgeführt: „niedrig“ (10 cm Höhe) und „hoch“ (30 cm Höhe). Diese Versuchsflächen wurden mit natürlich dichtbewachsenen Kontrollflächen verglichen. Es wurden künstliche Samenfallen verwendet, um die Sammelaktivität der Rennmäuse dokumentieren zu können. Die beiden Rennmausarten zeigten eine signifikant niedrigere GUD (giving up density: die Anzahl von in der Samenfalle verbliebenen Samen nach Aufsuchen durch die Rennmäuse) an künstlichen Sammelplätzen in der Manipulationsvariante „niedrig“ im Vergleich zur Manipulationsvariante „hoch“ und den Kontrollflächen. Dieses Ergebnis weist auf einen niedrigeren Sammelaufwand in Bereichen mit niedriger Vegetation aufgrund einer geringeren Bedrohung durch natürliche Feinde hin. Zusätzlich zeigte die dominante Art G. pyramidum bei niedriger Vegetationshöhe im Vergleich zu G. a. allenbyi eine signifikant niedrigere GUD. Dies ist als eine effektivere Sammelaktivität von G. pyramidum zu werten. In höherwüchsiger Vegetation wiesen beide Rennmausarten die höchste GUD auf, die sogar höher lag als im Bereich der Kontrollflächen. Dies weist auf eine geringere Bevorzugung von Habitaten, in der die Vegetation kaum als Hindernis für das Erkennen von Räubern wirkt, aber Schutzfunktion besitzt, hin. Die Manipulation der Vegetationsdecke hat einen erheblichen Einfluss auf die Habitatqualität. Die Anzahl von Bauten war signifikant höher in Bereichen mit niedriger Vegetation als in den beiden Vergleichs-Vegetationstypen. Dies legt eine Bevorzugung von Habitaten, in denen hochwertige Schutzbereiche häufig sind, nahe. Daneben zeigten die Rennmäuse signifikante Unterschiede im Hinblick auf die GUD in aufgrund der Mondphasen in den unterschiedlichen Vegetationstypen. Die Aktivität des Fuchses als einem der Hauptfeinde der Rennmäuse, war im Bereich der natürlichen Kontrollflächen signifikant höher als in niedriger bzw. höherer Vegetation. Dies ist in Übreinstimmung mit einer dort erkennbaren höheren Fluchtbereitschaft der Rennmäuse, die auch durch eine während der Nacht zu beobachtenden Bevorzugung von reichhaltigen Nahrungsplätzen erkennbar wird, zu sehen.

Keywords

Vegetation typesgiving up densitymoon phasesgerbilVegetationstypengiving up densityMondphasenGerbillus pyramidumGerbillus andersoniIsrael