Original paper

Beitrag zur Kenntnis des Rheingletschers und der Talgeschichte der Donau von Sigmaringen bis Ulm.

Schad,

Kurzfassung

Penck umschreibt die Nordgrenze des Rheingletschers im Gebiete der Donau mit folgenden Worten: "Während seiner größten Ausdehnung hat sich der Rheingletscher quer über das ganze Alpenvorland bis zur Rauhen Alb hin verbreitet. Diese beeinflußte eine Strecke weit die fächerförmige Entfaltung des Eises und bestimmte dessen Nordgrenze." Und weiter unten fährt er bezüglich der Höhenlage und der Verbreitung der Moräne fort: "An die Donau tritt sie oberhalb Sigmaringen in 670 m Höhe und begleitet den Fluß bis zur Enge von Obermarchtal, sich auf 540 m Höhe herabsenkend. Dann schwenkt sie unter beinahe rechtem Winkel vom Jura ab und zieht sich südöstlich in der Richtung auf die Allgäuer Vorberge." In einer Anmerkung fährt Penck fort: Wenn Knickenberg im Gegensatz zur württembergischen Darstellung den Saum des Gletschers an der Donau bis über Ehingen hinaus reichen lassen wollte, so erklärt sich dies daraus, daß er dort Reste alpiner Schotter für Moräne nahm."

Keywords

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