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Untersuchungen über Glaukonit

Berz, Karl C.

Jahresberichte und Mitteilungen des Oberrheinischen Geologischen Vereins Band 10 (1921), p. 74 - 98

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published: Apr 1, 1921

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Kurzfassung

In der älteren Literatur wird Glaukonit ausschließlich als in Form von körnigen Gebilden und als Steinkerne von Foraminiferen vorkommend, beschrieben. Die in feiner Verteilung mehr oder weniger differenziert in marinen Sedimenten auftretende grünliche Substanz ist früher als Chlorit betrachtet worden, und erst Cayeux wies auf deren Glaukonitnatur hin. Die sich noch heute am Meeresgrunde bildenden Glaukonitkörner zeigen in Farbe, Form, Größe, optischem Verhalten und chemischer Zusammensetzung eine völlige Übereinstimmung mit den fossilen Körnern. Sie besitzen mehr oder weniger ausgeprägte rundliche Formen; bald sind sie kugelrund, bald ei-, walzen oder halbmondförmig und oft auch unregelmäßig rundlich gestaltet. An der Oberfläche zeigen sie einen matten eben wahrnehmbaren Fettglanz, und erscheinen mitunter wie lackiert; nur selten zeigen sich Spuren einer netzartigen Zeichnung oder feiner Punktierung.

Keywords

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