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Der Betrag des Zusammenschubes in den lothringischen Sätteln und Mulden. Wiederkehrende oder ursprüngliche Falten?

Werveke, L. van

Kurzfassung

Im Neuen Jahrbuch für Mineralogie, Geologie und Paläontologie, Jahrg. 1918, brachte Frech eine längere Besprechung meines Aufsatzes: Zusammenhang von Falten und Spalten. Einfallen der Rheintalspalten. Zum Schluß sagt Frech: Hält man daran fest, daß eine wirkliche mit erkennbarem Zusammenschub, d. h. mit einer wirklichen Volumverminderung verknüpfte Faltung nur im alpinen Gebirge eingetreten ist, und führt man die breitaufgewölbten Sättel und Mulden der obigen Darstellung auf ganz schwache posthume Faltung zurück, so kann man den Ausführungen des Verfassers beipflichten. Diese Bemerkung macht mich auf eine Lücke in meinen bisherigen Aufsätzen über Tektonik aufmerksam, die ich hiermit ausfüllen möchte. Es handelt sich um den Betrag des Zusammenschubes in den lothringischen Falten.

Keywords

lothringenalpines gebirgemuldenlothringische Falterheintal