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Paläogeographische Untersuchungen über das Eozän und Unteroligozän im Oberrheingebiet

Wilser, Berta

Jahresberichte und Mitteilungen des Oberrheinischen Geologischen Vereins Band 12 (1923), p. 57 - 79

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published: Jan 1, 1923

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Kurzfassung

Die Arbeit beschäftigt sich mit einer genauen Feststellung der einzelnen Vorkommen des ältesten Tertiärs im Oberrheintal und seiner Nachbargebiete. Sie untersucht die geographische Verbreitung und Anordnung der Fazies. Auf Grund dieser Feststellungen bemüht sie sich, ein wenn möglich einheitliches paläogeographisches Bild der älteren Tertiärzeit zu entwerfen und will dadurch die geologischen Bedingungen und Lagerungsverhältnisse bei der Entstehung und Umbildung des Rheintalgrabens, soweit wir damals schon von einem solchen sprechen können rekonstruieren. Das Liegende der alttertiären Schichten, das zum Verständins paläogeographischer Verhältnisse mit herangezogen werden muß, wechselt örtlich innerhalb des großen Gebietes erheblich. Im großen und ganzen sind es Schichtglieder des mittleren Jura. Für die Grabenentstehungsfrage und Paläogeographie ist das südliche und südwestliche Nachbargebiet des Oberrheingrabens wichtig: Teile der heutigen Schweiz und Frankreichs. Auch sie werden berücksichtigt. Durch das Studium der Alttertiärpaläogeographie werden unmittelbar Fragen der ältesten Oberrheintaltektonik angeschnitten.

Keywords

eozänunteroligozänoberrheingebiettertiärgermany