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Beiträge zur Entwicklung des Opalinustones im nördlichen Frankenjura

Dorn, Paul

Jahresberichte und Mitteilungen des Oberrheinischen Geologischen Vereins Band 12 (1923), p. 13 - 14

published: Jan 1, 1923

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Kurzfassung

Um die Entwicklung und Ausbildung der Zonen des Opalinustones im nördlichen Frankenjura verstehen zu können, dürfte es ein unbedingtes Erfordernis sein, sich auch mit dem obersten Lias, der Zone des Grammoceras Aalense zu befassen, da der Übergang von dieser Zone zur Torulosuszone sich petrographisch ohne Grenzlinie vollzieht, und faunistisch so allmählich ist, daß es schwierig, wenn nicht unmöglich ist, eine genaue Grenze aufzustellen. Der oberste Teil des Lias ist in der nördlichen Frankenalb als eine Schichtenfolge dunkler Tone entwickelt, die beim Austrocknen mehr oder weniger graudunkel werden und reich an Glimmerflitterchen sind. Zwischen den Tonschichten finden sich häufig papierdünne, handgroße Toneisensteinplatten oder, wo diese verwittert sind, ockerige Stellen. Sämtliche Ammoniten sind in dunkelsilberglänzenden Schwefelkies umgewandelt, wobei mit seltenen Ausnahmen nur die Luftkammern mit sehr gut sichtbarer Lobenzeichnung erhalten sind, während wir die Wohnkammer nur als papierdünnen Abdruck auffinden, der sich jedoch bei vorsichtigem Abheben der Tonplatten gewinnen läßt. Stratigraphisch kann man diese Zone des Grammoceras Aalense auf Grund der Ammonitenvorkommnisse noch in eine Oxynoticeras-, eine Lytoceras- und eine Dumortieria Subzone gliedern.

Keywords

opalinustonfrankenjuragrammoceras aalensetorulosuszoneliasammonitenlobenzeichnunggermany