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Ueber die sogenannten Tertiärquarzite vom Sasselwald bei Saarfels

Stäsche, K.

Jahresberichte und Mitteilungen des Oberrheinischen Geologischen Vereins Band 17 (1928), p. 15 - 19

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published: Mar 1, 1928

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ArtNo. ESP151001700009, Price: 6.20 €

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Kurzfassung

In der südwestlichen Ecke von Blatt Wahlen der Geologischen Spezialkarte von Preußen 1: 25000 ist im Sasselwald nördlich Saarfels-Beckingen ein mit b a signierter Fleck eingetragen, der in der Farbenerklärung die Bezeichnung trägt: "Sandiger Lehm mit einzelnen Quarzgeröllen und Blöcken von Braunkohlenquarzit". Vorkommen von tierischen Versteinerungen im Quarzit sind mit dem üblichen Zeichen angegeben. In den Erläuterungen zu diesem Blatt weist Gerbe 1889 darauf hin, daß die Bezeichnung als Braunkohlenquarzit irrtümlich ist, da die Quarzite marine Reste enthalten. Nach Bestimmungen von O. Boettger handle es sich um Natica, Corbula, Cerithium ? und Corbulomya. Wegen der schlechten Erhaltung des Vorkommens lasse sich ein sicheres Urteil über das Alter dieses Tertiärs nicht abgeben. Ein analoges Vorkommen gibt Grebe auch von Schwerdorf in Lothringen an (Bl. Großhemmersdorf).

Keywords

TertiärquarzitSasselwaldSaarfelsGermany