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Stratigraphie und Bildungsgeschichte des süddeutschen Gipskeupers

Frank, Manfred

Jahresberichte und Mitteilungen des Oberrheinischen Geologischen Vereins Band 19 (1930), p. 25 - 77

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published: Feb 1, 1930

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Kurzfassung

Die Grundlagen jeder genetischen Betrachtung fossiler Schichtkomplexe müssen innerhalb gewisser Grenzen die rezenten Sedimente bilden. Die Zusammensetzung, die petrographische Beschaffenheit, die Faziesverteilung, sowie die Fauna und Flora bieten uns Vergleichsmöglichkeiten in großer Zahl. Doch ist hierin bei der Beurteilung fossiler Sedimente Vorsicht geboten. Denn die chemischen, in geringerem Maße auch die petrographischen Eigenschaften erfahren auch nach der Ablagerung noch weitgehende diagenetische Veränderungen. Flora und Fauna aber sind anpassungsfähig und lassen somit nicht immer sichere Schlüsse auf ihre ursprüngliche Umwelt zu. Die zuverlässigsten Ergebnisse scheinen die vorwiegend durch physikalische Faktoren, hauptsächlich durch die Wirkungen der Schwerkraft bedingten Gesteinseigenschaften, d. h. also die petrographische Beschaffenheit in gewissen Grenzen und die Faziesdifferenzierung zu liefern.

Keywords

GipskeuperSüddeutschlandSedimente