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Der Tafeljura zwischen Aare- und Fricktal

Braun, L.

Kurzfassung

Der Aargauer Tafeljura zwischen Aare- und Fricktal ist infolge seines Reichtums an Fossilien und dank der klaren Gliederung seiner Sedimente eine klassische Gegend für Trias- und Jurastudien geworden. Die ersten grundlegenden Arbeiten darüber stammen von Casimir Mösch aus der Mitte des vorigen Jahrhunderts. Auf Blatt III des eidgenössischen Atlasses 1:100000 und namentlich in den Beiträgen zur geologischen Karte der Schweiz sind die Resultate seiner Untersuchungen veröffentlicht. F. Mühlberg hat den südlichen Teil des Gebietes eingehend untersucht und im Maßstab 1:25000 kartiert. Aus jüngster Zeit verdanken wir E. Brändlin eine Monographie, betitelt: "Zur Geologie des Tafeljura zwischen Aare- und Fricktal." Das kristalline Grundgebirge greift bei Laufenburg auf das linke Rheinufer hinüber, bildet die Unterlage des alten Städtchens und senkt sich dann gegen SW unter die quartären Bildungen und die triasischen und jurassischen Sedimente des Aargauer Tafeljura. Der Rhein bildet nicht eine geologische Grenze zwischen Schwarzwald und Tafeljura. Oberhalb Laufenburg durchquert er die ältesten Triassedimente, deren Tafeln dem Grundgebirge des Schwarzwaldes aufliegen und schwach nach Süden fallen. Muschelkalk mit schwacher Keuperbedeckung bildet südlich des Rheines die steilen, bewaldeten Höhenzüge.

Keywords

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