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Endmoränenbildungen in Spitzbergen und ihre Bedeutung für die Formen der diluvialen Endmoränen

Todtmann, E.M.

Kurzfassung

Die Reise von Prof. K. Gripp, Hamburg, im Sommer 1927 nach Spitzbergen, an der ich dank dem Entgegenkommen von Herrn Prof. Gripp teilnehmen konnte, wurde unternommen, um an den dortigen Gletscherablagerungen klarere Anschauung über die Entstehung der Formen des norddeutschen Diluviums zu gewinnen, als bisher vorhanden waren. Spitzbergen ist besonders gut geeignet für Moränenforschungen, da eine Anzahl großer Gletscher auf flachem Vorlande enden und z. T. von großartigen Endmoränen umgeben sind, deren Ausmaße - bis zu 8km Länge und bis zu 1km Breite - wohl als Vergleich mit diluvialen Moränen dienen können. In Folgendem gebe ich einen Überblick über die Vorgänge bei der Bildung von Endmoränen, über die dabei entstehenden Formen und zuletzt einige Skizzen von Endmoränen,

Keywords

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