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Die „glasierten Blöcke" der Rheinpfalz

Spuhler, Ludwig Heinrich

Jahresberichte und Mitteilungen des Oberrheinischen Geologischen Vereins Band 23 (1934), p. 12 - 61

177 references

published: Mar 1, 1934

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Kurzfassung

Die Arbeit befaßt sich mit Gesteinen, die in der Pfalz zum größten Teil als einzelne Findlinge auf ganz verschiedenem Untergrunde vorkommen. Ihre häufig glänzend glatte Oberfläche trug ihnen den Namen "glasierte Blöcke" ein. Die außergewöhnliche Härte, die sie schon jahrhundertelang zu Pflastersteinen Verwendung finden ließ, erwies sie als Kieselgesteine. (Viele Vorkommen sind natürlich auf diese Weise völlig verschwunden.) Damit ist der Gang meiner Untersuchungen vorgezeichnet. Zunächst beschäftige ich mich mit der historischen Entwicklung der Ansichten über Verkieselung und verkieselte Gesteine, insbesondere der Tertiärquarzite Deutschlands. An Hand von 200 Dünnschliffen untersuche ich die pfälzischen Gesteine selbst, vor allem, ob es sich um Reste anstehender Gesteine des Untergrundes oder einer tertiären Decke handelt. Nach einem Überblick über die sekundären Kieselsäuregesteine angrenzender Gebiete, mache ich den Versuch die Entstehung der glasierten Blöcke der Rheinpfalz einer bestimmten geologischen Zeit zuzuweisen.

Keywords

rheinpfalztertiärfindlingkieselgermany