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Untersuchungen über badischen Schaumkalk

Barg, Hildegard

Jahresberichte und Mitteilungen des Oberrheinischen Geologischen Vereins Band 23 (1934), p. 62 - 77

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published: Mar 1, 1934

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Kurzfassung

Die eigenartige petrographische Beschaffenheit der Schaumkalke hat immer wieder zu Spezialuntersuchungen aufgefordert. Auf die Frage der Entstehung von Oolithen, die auch im Zusammenhang mit der Betrachtung der hier behandelten Gesteine natürlich stets von neuem angeschnitten worden ist, und zu deren Klärung insbes. Linck und seine Schüler beigetragen haben, kann im Rahmen der vorliegenden Arbeit nicht näher eingegangen werden. Eine Streitfrage war es längere Zeit, ob man es in diesen Bänken überhaupt mit echten oder mit "Pseudo"-Oolithen zu tun habe. Denn nach der Definition werden als echte Oolithe im allgemeinen nur solche Gesteine angesehen, deren einzelne Ooide konzentrisch-schaligen und womöglich radial-strahligen Aufbau zeigen. Meist schließen sie einen Organismenrest oder mikroskopisch kleine Gesteinsfragmente (Quarzsplitterchen oder dgl.), evtl. ein Glaukonitkörnchen ein. Die klarste Abgrenzung gibt v. Freyberg (1920), wenn er die Oolithe difiniert als "solche Gesteine, die sich aus eiförmig runden Körnchen ("Ooiden") zusammensetzen, welche in freier Bewegung im Wasser durch rein anorganisch-chemische Abscheidung um einen beliebigen Kern herum entstehen und demgemäß ursprünglich einen radial-fasrigen oder konzentrisch-schaligen Aufbau besitzen".

Keywords

schaumkalkbadengermanyoolith