Original paper

Über die Kleinsäuger der Heppenlochfauna

Kormos, Th.

Kurzfassung

Herr Dr. F. Berckhemer (Stuttgart) hatte die Liebenswürdigkeit, mir etliche Kleinsäugerreste, sowie einige Breccienhandstücke mit kleinen Knochen aus dem Heppenloch zwecks Bearbeitung anzuvertrauen. Auf meine Anfrage, ob nicht vielleicht weiteres knochenhaltiges Gesteinsmaterial aus derselben Höhle vorhanden sei, hatte Kollege Berckhemer die Güte, aus den früher im Gutenberger Höhlenmuseum, jetzt im Heimat-Museum von Kirchheim-Teck noch aufbewahrten, unpräparierten Restbeständen der alten Heppenlochgrabung eine größere Zahl von Rohstücken der Breccie auszusuchen. Herr Dr. R. Seemann vom Stuttgarter Museum war dann so freundlich, diese auf Kleinsäugerreste durchzuklopfen. Als Resultat dieser mühevollen Arbeit wurde mir im Januar 1934 ein weiteres Paket mit kleinen Zahn- und Knochenfragmenten, sowie Breccienstücken zugesandt. Wie Herr Kolleg. Berckhemer mir in seinem Begleitbrief vom 8. Jan. 1934 mitteilte, stammen die mir übersandten Materialien alle noch von der Ausgrabung des Winterhalbjahres 1889-90, die der "Schwäbische Höhlenverein" unter Leitung von Pfarrer Gussmann unternommen hatte und sind jetzt Eigentum des Stuttgarter Museums.

Keywords

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