Original paper

Über ein Rhizocorallium-Vorkommen im Jura der Langenbrückener Senke (Rhizocorallium jurense n. sp.)

Mayer, Gaston

Kurzfassung

Aus permischen Schichten beschrieben Bryne u. Branson (1941) Lebensspuren, die sie Upsiloides permiana benannten. Nach Häntzschel (1950) ist es jedoch "nicht zweifelhaft, daß hier Rhizocorallium vorliegt". Im übrigen wurde die Lebensspuren-"Gattung" Rhizocorallium bisher nach Abel (1935) in der Trias (R. commune Schmid, R. jenense Zenker), in der Unterkreide (R. hohendahli Hosius), im Untereozän (R. saportai Dewalque), im Oligozän (R. weigelti Abel) und im Miozän (R. saxicavum Lomnicki) festgestellt, während Rieth (1932) nach dem gleichen Autor über ein "rhizocoralliumartiges Problematicum aus dem Arietenkalk (Lias Alpha Betzingen)" berichtet hat. Außerdem wurden von Papp nach Ehrenberg (1941) in oberjurassischen Kalksandsteinen bei Ambleteuse (n. v. Boulogne s. m.) "rhizocorallide Lebensspuren" gefunden. Eine Beschreibung wird nicht gegeben, sie sollen aber "durch manche . . . Eigenschaften von typischen Rhizocorallien abweichen". Bachmayer u. Papp (1951) erwähnen sie ebenfalls, jedoch auch ohne auf sie näher einzugehen.

Keywords

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