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Ein Pyrithorizont im Stubensandstein

Eisenhut, Eugen

Kurzfassung

Schon seit langem wird über Funde von Schwefelkies im Sandstein des Keuperberglandes berichtet. Er trat oft in Knollen oder Kugeln, zum Teil zusammen mit verkieselter Kohle oder Kieselhölzern auf, die als sogenannter schwarzer Augstein bergmännisch gegraben und zum Beispiel in Schwäbisch Gmünd auf Schmuck verarbeitet wurden. Schon 1425 gab es bei Böhringsweiler (Gemeinde Großerlach, Blatt Sulzbach/Murr) ein Bergwerk auf Augstein und Erz. Und bis 1804 wurde im Raum Wüstenrot-Spiegelberg-Großerlach eine Reihe von kleineren Bergwerken auf dieses Erz niedergebracht. Das dabei hauptsächlich erwartete Silber und Gold fand sich allerdings nicht. Im folgenden soll die stratigraphische Stellung, die Herkunft und die regionale Ausdehnung ähnlicher Vorkommen untersucht werden.

Keywords

PyrithorizontStubensandsteinSchwäbisch GmündBöhringsweilergermanyschwarzer Augstein