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Die Schichtenfolge der Erdölaufschlußbohrung Buttenhausen 1, Schwäbische Alb

Wirth, Eberhard

Kurzfassung

Die Bohrung Buttenhausen 1 wurde im Zuge einer von der Gewerkschaft Elwerath, Erdölwerke Hannover, in Angriff genommenen Untersuchung des schwäbisch-fränkischen Juras auf seine Ölmöglichkeiten im Scheitel einer Schichtenaufwölbung niedergebracht, die durch detaillierte Oberflächenkartierung erkannt worden war. Sie hatte die Aufgabe, die mesozoische Schichtenfolge bis auf das darunter vermutete Grundgebirge kennenzulernen und die in ihr enthaltenen Speichergesteine auf mögliche Öl- oder Gasführung zu untersuchen. Die Bohrung wurde im Lautertal in der Gemarkung Dapfen, Krs. Münsingen, Meßtischblatt 7622 Buttenhausen, auf 626,2 m ü. NN angesetzt. Im oberen Muschelkalk ergaben sich infolge starker Kohlensäureausbrüche technische Schwierigkeiten, deren Bewältigung zu hohe Aufwendungen erfordert hätte, um zu diesem Zeitpunkt noch lohnend zu erscheinen; die Bohrung wurde daher am 10.8.1957 bei 774,6 m ( = - 148,4 m NN) im oberen Muschelkalk eingestellt. Die elektrische Bohrlochvermessung durch Schlumberger (Widerstands- und Porositätsmessung) konnte nur bis 540,6 Meter durchgeführt werden.

Keywords

ButtenhausenSchwäbische AlbDapfenMünsingengermany