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Periglazialbildungen am Fuße der Schwäbischen Alb bei Bad Überkingen

Bleich, Karl; Groschopf, Paul

Kurzfassung

Unser Wissen über die geologisch jüngsten Vorgänge am Nordrand der Schwäbischen Alb ist bis heute ziemlich lückenhaft. Zwar fehlt es nicht an Aufschlüssen, aber diese sind meist kurzlebig (Baugruben), eng begrenzt (Schuttgruben) oder zu flachgründig (Wegebauten). Gute Hangprofile sind sehr selten und noch am ehesten beim Bau von Wasserleitungen zu gewinnen, so z. B. vor kurzem bei Bad Überkingen am Südrand des Filstales (Top. Karte 1 : 25 000 Blatt Deggingen). Hier wurde beim Bau eines Wasserbehälters (R = 35 58 570, H = 53 84 450) und beim Aushub der Leitungsgräben der Hang auf 200 m Länge in der Fallrichtung angeschnitten. Dabei ergaben sich wertvolle Einblicke in das pleistozäne Geschehen, die über örtliche Belange hinaus für größere Strecken am Albtrauf typisch sein dürften.

Keywords

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