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Bemerkungen zur Paläogeographie und Tektonik des Helvetikum zwischen Iller und Lech

Höpfner, Bernt

Kurzfassung

Das Gebiet zwischen Iller und Lech zählt in den Deutschen Alpen zu den Bereichen, die den besten Einblick in den Aufbau des Helvetikum gewähren. Hier sind Profile von der Unterkreide bis in das Alttertiär der Beobachtung zugänglich. Die Vorkommen oolithischer Eisenerze am Grünten waren schon frühzeitig der Anlaß für geologische Untersuchungen. Bereits zu Beginn des 19. Jahrhunderts fanden geologische Betrachtungen über dieses Gebiet ihren Niederschlag in der Literatur. Die bisherigen Ergebnisse und Vergleichsbegehungen im Osten und Westen bilden die Grundlage für die vorliegende Betrachtung. Auf das Gebiet des sogenannten Ultrahelvetikum ("Liebensteiner Decke") wird nicht eingegangen. Im Helvetikum zwischen Iller und Lech sollen die Anwendungsmöglichkeiten der in der Schweiz, in Vorarlberg und dem westlichen Allgäu gewonnenen paläogeographischen Vorstellungen und die tektonischen Beziehungen zu den Vorkommen des Helvetikum westlich der Iller überprüft werden.

Keywords

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