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Die Ergebnisse der magnetischen Bearbeitung des Schwäbischen Vulkans

Mäussnest, Otto

Jahresberichte und Mitteilungen des Oberrheinischen Geologischen Vereins Band 51 (1969), p. 159 - 167

17 references

published: Dec 31, 1970

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Kurzfassung

Die älteste mir bekannt gewordene Notiz über den Vulkanismus der Mittleren Schwäbischen Alb stammt von G. F. RÖSLER aus dem Jahre 1790. Ausführlichere Berichte über den Schwäbischen Vulkan - diese Bezeichnung führte H. CLOOS 1941 für das Albvulkangebiet ein - stammen erst aus den zwanziger Jahren des 19. Jahrhunderts. BOUE beschrieb 1824 eine ganze Reihe von vulkanischen Punkten; im gleichen Jahr erschien eine Arbeit von SCHÜBLER, in der bereits 19 Vulkane aufgeführt waren und insbesondere über starken polaren Magnetismus im Südabhang des Calver Bühls bei Dettingen/Erms berichtet wurde. Im Jahre 1830 konnte SCHÜBLER den Fund von 11 weiteren vulkanischen Punkten mitteilen. Ausführlichere Untersuchungen an den vulkanischen Bildungen Mittelwürttembergs erfolgten erst im Rahmen der geognostischen Aufnahme Württembergs im Maßstab 1:50 000. In den Jahren 1894 und 1895 erschien dann von W. BRANCO eine ausführliche Monographie der Vulkanembryonen Schwabens; damals waren rund 125 vulkanische Vorkommen bekannt. In den darauffolgenden Jahren wurden weitere Vorkommen vulkanischen Materials entdeckt, wobei hier insbesondere die Untersuchungen von H. REICH aus dem Jahre 1915 zu erwähnen sind. So konnte R. WAGER im Jahre 1934 155 Ausbruchsstellen des Schwäbischen Vulkans in seine Übersichtskarte eintragen. Im Jahre 1956 erschien von G. WAGNER ein Übersichtsbericht über den Schwäbischen Vulkan, insbesondere wichtig durch eine Zusammenstellung aller bis dahin im Schrifttum erwähnter Schlote; die Liste umfaßt 179 Ausbruchsstellen.

Keywords

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