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Schwermineralien aus dem Rhätsandstein von Pfrondorf bei Tübingen

Walenta, Karl

Jahresberichte und Mitteilungen des Oberrheinischen Geologischen Vereins Band 51 (1969), p. 119 - 124

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published: Dec 31, 1970

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Kurzfassung

Im vergangenen Jahr untersuchte der Verfasser eine Rhätsandsteinprobe von Pfrondorf bei Tübingen, wobei die Schwermineralien besonders berücksichtigt wurden. Es handelte sich um eine von cand. geol. G. BACHMANN in einem der südwestlich von Pfrondorf gelegenen Steinbrüche gefundene handstückgroße Gesteinsprobe, die dem Verfasser im Zusammenhang mit einer besonderen Fragestellung zur näheren Untersuchung übergeben worden war. Die Ergebnisse der Schwermineraluntersuchung ergänzen zum Teil den Befund früherer Arbeiten (BERZ & GAISSER 1924, EICHLER 1958, SINGH 1966), so daß es angebracht erscheint, über diese kurz zu berichten. Nach den Angaben von SINGH, der im Rahmen seiner Arbeit über die Keuper-Lias-Grenzschichten den Schwermineralbestand von 9 Rhätsandsteinproben aus dem Gebiet von Pfrondorf ermittelte, treten nur die stabilen Schwermineralien Zirkon, Turmalin und Rutil unter den durchsichtigen Komponenten auf. An opaken Schwermineralien fand er Magnetit, Ilmenit, Hämatit und Limonit. Zusätzlich nennen BERZ & GAISSER (1924, 24) aus dem Rhätsandstein noch Granat und Epidot, EICHLER (1958, 109), der ebenfalls eine Rhätsandsteinprobe von Pfrondorf untersuchte, Sillimanit, Apatit, Monazit, Anatas, Flußspat, Baryt und Dolomit.

Keywords

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