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Die Wechselbeziehung zwischen der Morphogenese und dem Ausbau des Oberrheins

Felkel, Karl

Jahresberichte und Mitteilungen des Oberrheinischen Geologischen Vereins Band 54 (1972), p. 23 - 44

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published: Dec 31, 1972

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Kurzfassung

Das heutige Bett des Oberrheins ist das Ergebnis umfangreicher Ausbaumaßnahmen. Vor der Korrektion im vorigen Jahrhundert wies der Oberrhein drei verschiedene Grundrißformen auf (HONSELL 1889): Im oberen, von Basel (Rhein-km 170) bis etwa zu den Mündungen von Murg und Lauter (km 350) reichenden Abschnitt war ein laufend wechselndes Gewirr von Stromarmen und Gießen, Inseln und Kiesgründen vorhanden, eine Breite von 1 bis 2 km einnehmend. Der mittlere Lauf bis Oppenheim (km 480) durchzog geschlossen, aber in vielen sich verlagernden Windungen mäandrierend die Niederung. Der untere Lauf bis Bingen (km 530) hingegen wies nur sanfte Krümmungen auf und ein breites Bett, das häufig durch langgestreckte, fischartig gestaltete, angeschwemmte Inseln gespalten wurde.

Keywords

upper rhinebaselmurglautergermany