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Geologie und Hydrogeologie der Thermalwässer von Bonlanden, Stadt Filderstadt, Landkreis Eßlingen, Baden-Württemberg

Carlé, Walter

Jahresberichte und Mitteilungen des Oberrheinischen Geologischen Vereins Band 57 (1975), p. 21 - 41

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published: Dec 31, 1976

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Kurzfassung

Alb und Alb-Vorland erhielten in einem Presseartikel das Prädikat eines "neuen Bädergebirges", weil in Bad Überkingen, Bad Ditzenbach, Beuren, Boll und Urach Thermalwässer erbohrt wurden. Als äußerster Vorposten mag Bonlanden gelten, zumal der Ort auf Lias, also der untersten Jura-Abteilung, liegt, die weithin das Alb-Vorland aufbaut. Hier sind diese Gesteine allerdings nur durch tektonische Versenkung im Filder-Graben erhalten geblieben. Der Wunsch des damaligen Bürgermeisters FRIEDHART PASCHER basierte wohl kaum auf geologischen Überlegungen, aber er nahm bei der fachlichen Beratung gerne zur Kenntnis, daß seine Gemarkung hinsichtlich der Höffigkeit auf Thermalwasser geradezu privilegiert sei. Denn 1,5 km südlich des Ortes zieht eine der bedeutendsten Störungszonen Mittelwürttembergs vorbei, nämlich die Südwestrand-Störung des Filder-Grabens. Solche Bruchstrukturen pflegen im allgemeinen in besonderer Weise wasserleitend zu sein.

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