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Die geologischen Untersuchungsarbeiten des Kaliwerkes Buggingen (Südbaden)

Albiez, Gustav

Jahresberichte und Mitteilungen des Oberrheinischen Geologischen Vereins Band 58 (1976), p. 101 - 120

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published: Dec 31, 1976

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ArtNo. ESP151005800021, Price: 6.20 €

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Kurzfassung

50 Jahre lang war das Kalisalzbergwerk Buggingen der größte Bergbaubetrieb SW-Deutschlands. In dieser Zeit trug das Kaliwerk durch das Abteufen von Schächten und das Auffahren von Strecken im Kalilager sowie durch Bohrungen und geophysikalische Untersuchungen von der Erdoberfläche aus wesentlich zur Erweiterung unserer Kenntnisse über Stratigraphie und Tektonik des südlichen Oberrheintalgrabens bei. Von 1925 bis 1973 förderte das Kaliwerk 17,2 Mio. t Kalisalz mit 3,2 Mio.t K2O. Die Stillegung war nicht durch Mangel an Lagerstättenvorrat, sondern durch Überproduktion am Kali-Weltmarkt und den damit verbundenen Zwang zur Rationalisierung ausgelöst. Inzwischen sind die drei Schächte verfüllt, so daß das Kalilager nicht mehr zugänglich ist. Die Stillegung veranlaßte mich, die Geschichte des Kaliwerks Buggingen zu bearbeiten. Die daraus entstandene umfangreiche Abhandlung muß aus drucktechnischen Gründen nach verschiedenen Themenbereichen auf geeignete Zeitschriften verteilt werden. Der hier vorliegende Beitrag behandelt die mit dem Kalibergbau zusammenhängenden geologischen Fragen. Die Abbildungen geben einen Überblick über die tektonischen Verhältnisse im Bereich des Bugginger Kalibergbaus.

Keywords

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