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Die Grenze Gipskeuper/Schilfsandstein (Mittlerer Keuper) bei Heilbronn/Neckar)

Bachmann, Gerhard H.; Wild, Helmut

Jahresberichte und Mitteilungen des Oberrheinischen Geologischen Vereins Band 58 (1976), p. 137 - 152

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published: Dec 31, 1976

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Kurzfassung

Die Flutfazies des Schilfsandsteins wurde von WURSTER (1964) als Sandstrang-Bildung von Delta-Armen (bar-finger sands) gedeutet. Ein Aufschluß beim "Jägerhaus"-Steinbruch nahe Heilbronn ist seit dieser Zeit umstritten wegen der Frage nach einer synsedimentären Einsenkung der Flutfazies in die noch plastischen Mergel des Gipskeupers. Eine Detailaufnahme zeigte, daß hier eine Erosionsdiskordanz vorliegt. Die Mergel sind gegen die Sandstein-Basis zwar etwas geschleppt, doch läßt sich ein synsedimentäres Einsinken nicht beweisen.

Abstract

The Schilfsandstein Formation (Upper Triassic) of Southwest Germany consists partly of linear sandstone bodies, whose bases are entrenched in the shales of the Gipskeuper Formation. These sandstones have been interpreted as bar-finger sands deposited in the shallow sea of the Germanic Basin by WURSTER (1964).

Keywords

upper triasicsandstoneheilbronngipskeuperbar-finger sandsgermany