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Die Deckschichten der eiszeitlichen Neckarkiese in der ehemaligen Sandgrube Ortwein, Heilbronn-Frankenbach

Freising, Hams

Jahresberichte und Mitteilungen des Oberrheinischen Geologischen Vereins Band 59 (1977), p. 79 - 81

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published: Dec 31, 1977

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Kurzfassung

Am östlichen Ende der Nordwand der Sandgrube ORTWEIN (Topographische Karte 1: 25000, Blatt 6820 Schwaigern, R 35. 11 750, H 54. 45930) nahm ich am 18.11.1951 nachstehende Schichtenfolge auf: Die Ackerkrume (1) und der Rest der ursprünglichen Bodenbildung (2) gehören der Erdgeschichtlichen Gegenwart an. Die Schichten (3) bis (5) entsprechen dem Löß III, der durch den Naßboden III (4) in den Löß IIIb (3) und IIIa (5) unterteilt wird. Der Löß IIIa geht nach unten in eine Fließerde über, die sich - nach ihrer Farbe zu schließen - im wesentlichen aus dem Löß II und aus dem Unterboden der letztwarmzeitlichen Bodenbildung zusammensetzt. In etwa 10 bis 15 m Entfernung wechselt dieser Farbton in ein kräftiges Braun über. Hier stellt der Unterboden der Göttweiger Bodenbildung den Hauptanteil der Fließerde. Die Göttweiger Bodenbildung und wohl ein Großteil der vorletztkaltzeitlichen Ablagerungen sind zu Beginn der letzten Kaltzeit weitgehend abgetragen worden. Diese Schichtlücke (und auch die folgenden) sind in der Zeichnung durch seitlich angebrachte Pfeilchen angedeutet.

Keywords

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