Field trip guide

Westalb und Vorland zwischen Reutlingen und Balingen (Schwarzer Jura, Morphologie, Tektonik, Seismizität) (Exkursion E1 am 10. April und E2 am 11. April 1980)

Geyer, Otto F.; Schneider, Götz

Jahresberichte und Mitteilungen des Oberrheinischen Geologischen Vereins Band 62 (1980), p. 43 - 55

18 references

published: Dec 31, 1981

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Kurzfassung

Das Ermstal verläßt die "Talspinne" von Urach (GWINNER 1959) in nordwestlicher Richtung. Seinem Verlauf folgt die Exkursion bis Metzingen. Das Tal ist im SW vom Trauf der Reutlinger Alb begrenzt; am Talausgang steht der Dettinger Roßberg. Der Weiße Jura (j bildet hier die Traufkante. Im NW (bei Dettingen a. d. E.) liegt das "Hörnle" und der Jusiberg, ersteres mit einer Kappe von Weißjura, letzterer ein bekannter Vulkanschlot. Schichten des Braunen Jura bilden das Niveau der Talsohle. Bei den ersten Häusern von Dettingen erblickt man links den markanten, mit einer Linde bestandenen Vulkanschlot des Calverbühl. Vor Metzingen zeigt sich rechts der Metzinger Weinberg; es handelt sich um einen weiteren, von Braunjura a und ß ummantelten Vulkanschlot. Von Metzingen bis Reutlingen verläuft die Fahrt weitgehend im unteren Opalinuston (Brauner Jura a). Links erscheint die Achalm als Weißjura-Zeugenberg. Das Stadtgebiet von Reutlingen liegt im mittleren und oberen Schwarzen Jura sowie im unteren Braunen Jura.

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