Field trip guide

Der Braune Jura der Westalb zwischen Balingen und Geisingen (Exkursion F1 am 10. April und Exkursion F2 am 11. April 1980)

Dietl, Gerd; Rieber, Hans

Jahresberichte und Mitteilungen des Oberrheinischen Geologischen Vereins Band 62 (1980), p. 57 - 69

12 references

published: Dec 31, 1981

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Kurzfassung

Vom Plettenberg, der als Weißjura-Zeugenberg isoliert vor dem eigentlichen Albrand liegt, kann man bei gutem Wetter die Stufenflächen des Jura und der Trias bis hin zum Schwarzwald überblicken. Gut ausgeprägte Stufen mit weiten Stufenflächen bilden der Posidonienschiefer des oberen und die Arietenkalke des unteren Schwarzen Jura. Am Wochenberg sind, für die Westalb ausnahmsweise, die Murchisonae-Schichten des unteren Dogger (Brauner Jura ß) stufenbildend. Die Deckplatte des Plettenbergs wird wie der Albtrauf in der Balinger Alb aus den Kalken des unteren Malm (Weißer Jura ß) gebildet. Diese Kalke werden für die Zementherstellung in einem großen Steinbruch auf dem Plettenberg abgebaut. Im Steinbruch sind mehrere Algen-Schwamm-Riffe ("Schwammstotzen"), die seitlich in die "Wohlgeschichteten Kalke" übergehen, aufgeschlossen. Das Relief zwischen gleich alter Riff- und Bankfazies ist hier sehr gut sichtbar.

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