Field trip guide

Geologie der Umgebung von Urach unter besonderer Berücksichtigung des Weißen Juras (Exkursion A am 8. April und Exkursion G am 10. April 1980)

Gwinner, Manfred P.

Jahresberichte und Mitteilungen des Oberrheinischen Geologischen Vereins Band 62 (1980), p. 13 - 26

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published: Dec 31, 1981

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Kurzfassung

Die Stadt Urach liegt im Tale der Erms, in das von NE her das selbst mehrfach verästelte Elsachtal, von N das trockene Mauchental einmünden. Ein Blick auf die Karte zeigt, daß wenig nördlich von Urach zwei weitere Täler von W her das Ermstal erreichen: Sellbachtal und Brühltal-Maisental. Dieses zentripetale Zusammenstreben der Täler auf Urach zu, in Gestalt einer "Talspinne", gibt die tektonische Situation dieses Gebietes wieder: Urach liegt im Bereich einer rundlichen Einbeulung der Schichten, die nicht ganz zutreffend als "Uracher Mulde" bezeichnet wird. Auf Abb. 2 wird der Umriß dieser Mulde durch den Ausstrich der Schichten des obersten Weißen Jura (Weißjura) markiert. Diese sind, geschützt durch ihre tektonische Tieflage, hier ausnahmsweise am Nordrand der Mittleren Schwäbischen Alb erhalten geblieben. So besteht in der Umgebung von Urach die Gelegenheit, die gesamte Schichtenfolge des Weißen Jura im Zusammenhang zu sehen.

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