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Der Rückzug des würmeiszeitlichen Iller-Vorlandgletschers

Ellwanger, Dietrich

Jahresberichte und Mitteilungen des Oberrheinischen Geologischen Vereins Band 65 (1983), p. 291 - 306

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published: Apr 5, 1983

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Kurzfassung

Im Jungmoränengebiet des Iller-Vorlandgletschers sind vielerorts deutlich gestaffelte Eisrandlagen erkennbar, die aus Moränen mit vorgelagerten Schmelzwasser-Rinnen bestehen. Ferner sind im Canontal der Iller, das erst nach einem hochglazialen würmeiszeitlichen Talwechsel als Schmelzwasser-Abfluß in Funktion trat, zwei Niederterrassen-Schotterkörper aufgeschüttet worden, die durch die spät- und postglaziale Zertalung an mehreren Stellen aufgeschlossen sind. Es stellte sich die Aufgabe, hier eine Gliederung des Eisrückzuges vorzunehmen. Die Arbeit wurde als Diplomarbeit und Dissertation an der Universität Stuttgart unter Anleitung von Herrn Professor Dr. GWINNER angefertigt und ist hier nur auszugsweise wiedergegeben. Im folgenden wird zunächst das vorwürmeiszeitliche Relief dargestellt. Es folgt die Beschreibung der würmeiszeitlichen Formen und Ablagerungen, deren räumliche Verteilung durch das Relief des Untergrundes bestimmt ist. Schließlich erfolgt eine zeitliche Gliederung in Rückzugsphasen und deren Wertung als Stillstand oder Wiedervorstoß des Gletschers.

Keywords

illermoränenglazialschottergermany