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Ausgangsparameter für die Abschätzung der seismischen Gefährdung in Mitteleuropa

Kunze, Thomas

Jahresberichte und Mitteilungen des Oberrheinischen Geologischen Vereins Band 68 (1986), p. 225 - 240

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published: Apr 1, 1986

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Kurzfassung

Für wichtige mitteleuropäische Schadenbeben aus diesem Jahrhundert werden nach instrumentellen Aufzeichnungen das seismische Herdmoment und die Oberflächenwellenmagnitude bestimmt. Beide Parameter dienen als Grundlage zur Berechnung synthetischer Amplitudenspektren, wie man sie in Südwestdeutschland an der Kristallinoberkante erwarten kann. Die bei einigen oberrheinischen Erdbeben relativ niedriger Oberflächenwellenmagnitude zu beobachtende hohe Schadenswirkung ist durch höhere spektrale Amplitudendichten im technisch relevanten Frequenzband zu interpretieren. Als mögliche Ursachen hierfür sind einmal bruchdynamische Effekte beim seismischen Herdvorgang und Amplitudenüberhöhungen infolge der Übertragungsfunktion des Ausbreitungsmediums zu nennen.

Keywords

seismicmagnitudeamplitudelower rhineearth quake