Field trip guide

Zur Mitteltrias westlich von Innsbruck (Exkursion A am 1. April 1986) (15-27]

Mostler, Helfried

Jahresberichte und Mitteilungen des Oberrheinischen Geologischen Vereins Band 68 (1986), p. 15 - 27

8 references

published: Apr 1, 1986

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Kurzfassung

Ziel der Halbtagesexkursion ist, einen Einblick in die mitteltriadischen Schichtfolgen der Umgebung von Innsbruck zu ermöglichen und anschließend daran das größte Sprengmittellager Westösterreichs bei Zirl zu besuchen, das über 200 m in die mitteltriadischen Gesteine mit 9 Sprengmittelkammern vorgetrieben wurde. Der Raum zwischen Innsbruck und Zirl, soweit es den kalkalpinen Anteil betrifft, wird im wesentlichen aus mittel- bis tiefobertriadischen Schichtfolgen aufgebaut. Zwei wichtige Verkehrswege queren die triadische Gesteinsfolge. Einmal ist es die Bundesstraße 171, die von Innsbruck in Richtung Arlberg führt, zum anderen Mal ist es die Karwendelbahntrasse, die sich ihren Weg, von Innsbruck allmählich ansteigend, durch einen sehr unwegsamen Teil des Karwendels bahnt. Bedingt durch die Bahntrassenführung im felsigen Gelände und durch Felsanschnitte, im Zuge des Straßenbaus entstanden, sowie durch Steinbruchanlagen, die die Straße säumen, ist ein ausgezeichneter Einblick in den geologischen Bau gewährleistet. Dieses Gebiet befindet sich am Südrand der Nördlichen Kalkalpen und bildet den südlichsten Teil der Inntaldecke im Karwendel. Der hohe Grad tektonischer Beanspruchung wird von mehreren Faktoren gesteuert.

Keywords

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