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Die quartären Ablagerungen beiderseits des Östlichen Günztales zwischen den Marktorten Rettenbach und Ronsberg (Bayerisch Schwaben)

Rögner, Konrad

Jahresberichte und Mitteilungen des Oberrheinischen Geologischen Vereins Band 68 (1986), p. 177 - 188

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published: Apr 1, 1986

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Kurzfassung

Die Ergebnisse quartärgeologischer und -geomorphologischer Kartierungen auf Blatt 8028 Markt Rettenbach zeigen, daß dort mehr pleistozäne Schotterkörper existieren als nach Literatur und geologischen Karten vorkommen dürften. Würmzeitlich sind die Talbodenfüllungen des Günztales, die zum Teil von holozänen Sedimenten überlagert werden. Aus der Rißeiszeit stammen die Ablagerungen im Auerbachtal; sie wurden im Würmglazial durch periglaziale Erosionsvorgänge zerschnitten. Der Holzheu-Mindelheim-Burgauer Schotter ist ein typisches Zeugnis der Mindelvereisung mit einer Moränenverknüpfung am markanten Endmoränenwall der Holzheuer Höhe. Über das Alter der Unterburger Schotterterrasse und der Moräne von Stein sind keine sicheren stratigraphischen Angaben möglich. Der Eheim/Rempholzer Schotter könnte sich im Verlaufe weiterer Feldstudien als eine viertletzteiszeitliche Ablagerung herausstellen. Oberburger und Speckreuer Schotter würden dann aus einer fünftletzten Vergletscherungsperiode stammen.

Keywords

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