Field trip guide

Die obertriassische bis alttertiäre Schichtfolge der Trento-Schwelle (Südalpen) unter besonderer Berücksichtigung jurassischer Formationen (Exkursion H am 4. und 5. April 1986)

Geyer, Otto F.; Göhner, Dieter; Krautter, Manfred

Jahresberichte und Mitteilungen des Oberrheinischen Geologischen Vereins Band 68 (1986), p. 129 - 176

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published: Apr 1, 1986

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Kurzfassung

Trento (Trient), im Tal der Etsch, 190 m ü. d. M. gelegen, ist eine rätische oder keltische Gründung, die in römischer Zeit den Namen Tridentum getragen hat. Noch heute im alten Stadtkern teilweise von Mauern aus staufischer Zeit umgeben, wurde die Stadt vor allem durch das Konzil (1545 - 1563) bekannt, das die Gegenreformation in Europa einleitete. Wahrzeichen der Stadt sind der Dom San Vigilio und das ehemalige fürstbischöfliche Schloß "Buon Consiglio". Der Name Trentino ist seit dem 17. Jh. vorhanden, doch erst seit Mitte des 19. Jh. allgemeiner verbreitet. Nach 1800 deckt sich die Bezeichnung etwa mit Welschtirol, nach 1918 mit der heutigen Provinz Trento. Das frühere Fürstbistum Trient, seit dem 10. Jh. beim Reich, kam mit der Säkularisation in napoleonischer Zeit zu Tirol und nach dem ersten Weltkrieg mit dem alttirolischen Südtirol zu Italien. Als Valle dei Laghi (Tal der Seen) bezeichnet man jenen westlich Trient gelegenen Talzug in der nördlichen Fortsetzung des unteren Sarca-Tals, der über keine oberirdische Entwässerung verfügt und fast ausschließlich einem transfluierenden Arm des Etsch-Gletschers seine Ausgestaltung verdankt.

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