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Zur Geschichte Limburgs und seiner Umgebung

Stengel-Rutkowski, Witigo

Jahresberichte und Mitteilungen des Oberrheinischen Geologischen Vereins Band 70 (1988), p. 15 - 17

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published: Apr 5, 1988

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ArtNo. ESP151007000029, Price: 6.20 €

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Kurzfassung

Die fast waldlose, etwa 15 km breite Senke zwischen Westerwald und Taunus, die von der Lahn in einer weit ausholenden Schleife von Ost nach West durchflossen wird, war schon in prähistorischer Zeit von Menschen besiedelt, wie zahlreiche Funde zeigen. Eines der ältesten prähistorischen Zeugnisse Hessens, die im mitteldevonischen Massenkalk angelegte Höhle der Wildscheuer bei Runkel-Steeden mit Artefakten der Altsteinzeit (vor rd. 50.000 Jahren) bis zur Jungsteinzeit vor etwa 4000 Jahren ist freilich ebenso dem Kalksteinabbau zum Opfer gefallen wie die prähistorisch belegte Wildweiberleihöhle bei Diez. - Aus dem Limburger Becken sind aus Fundberichten die Bandkeramiker, die Roessener und Michelsberger Kulturen und - durch prachtvolle Steinkisten bei Hadamar - Niederzeuzheim und Beselich-Niedertiefenbach (erst 1962 entdeckt) bezeugt - die Megalith-Kultur belegt. Bronzezeitliche Hügelgräber können entlang den alten Höhenstraße rings um das Becken beobachtet werden; Brandgräber der Urnenfelderzeit wurden vom Ostrand des Beckens beschrieben.

Keywords

westerwaldtaunuslimburgaltsteinzeitbronzezeitgemany