Field trip guide

Devonischer und karbonischer Vulkanismus bei Dillenburg und Herbornseelbach (Exkursion F am 8. April 1988)

Schmincke, Hans-Ulrich

Jahresberichte und Mitteilungen des Oberrheinischen Geologischen Vereins Band 70 (1988), p. 99 - 140

30 references

published: Apr 5, 1988

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Kurzfassung

In der Mitte (Atlantik) oder am Rand (Pazifik) der großen Ozeanbecken wird durch Intrusion und Extrusion basaltischer Magmen ständig neue Ozeankruste gebildet. Diese geodynamischen Prozesse, bei denen mit Abstand die meisten Vulkane auf der Erde entstehen, haben in den letzten Jahren unsere Aufmerksamkeit auf submarine vulkanische Vorgänge gelenkt. Wir haben zwar durch die Ergebnisse der Tauchfahrten der ALVIN und die Bohrungen der GLOMAR CHALLENGER viel über den Aufbau der Ozeankruste gelernt; aber die dreidimensionale Rekonstruktion submariner Vulkane und ihre detaillierte Erforschung sind anhand von Landaufschlüssen erheblich einfacher und aussagekräftiger. Die paläozoischen Vulkanitserien im Lahn-Dillgebiet sind seit Jahrzehnten Gegenstand zahlreicher erdwissenschaftlicher Untersuchungen, überwiegend lagerstättenkundlicher, regionalgeologischer und stratigraphischer Zielrichtung. Petrographisch-vulkanologische Aspekte sind vor allem von HENTSCHEL(1970) behandelt worden. Eine Zusammenfassung der bisherigen Arbeiten im Bereich des Blattes Dillenburg findet sich in LIPPERT et al.(1970).

Keywords

devonkarbonvulkanismuslahn-dillpetrographischgermany