Field trip guide

Die Flußgeschichte der Urbrenz und ihrer Hauptquellflüsse (Exkursion L am 21. April 1990)

Reiff, Winfried; Simon, Theo

Kurzfassung

Die heutige Brenz entspringt dem Brenztopf, einer Karstquelle in Königsbronn. Sie ist der bescheidene Rest eines großen Flusses, der Urbrenz, deren Quellbäche in der geologischen Vergangenheit 80 bis 90 km weiter im Norden entsprangen. Ihr breites Tal ist nur noch auf der Alb erhalten; zwischen Aalen und Oberkochen ist es vom Kocher tief zerschnitten und im Vorland längst abgetragen. Die Kunde, daß die Urbrenz so weit von Norden kam, geben uns ihre Ablagerungen auf den Höhen beidseits des Brenztals. Die dort liegenden Quarzsande und kleinen Quarzgerölle müssen nämlich aus den vindelizischen Sandsteinen (Kiesel- und Stubensandstein) des Keupers stammen.

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