Field trip guide

Eiszeitliche Landschaftsgenese im Appenzellerland. (Exkursion C am 15. April 1993)

Keller, Oskar; Krayss, Edgar

Jahresberichte und Mitteilungen des Oberrheinischen Geologischen Vereins Band 75 (1993), p. 75 - 98

13 references

published: Apr 13, 1993

BibTeX file

ArtNo. ESP151007500022, Price: 6.20 €

Download preview PDF Buy as PDF

Kurzfassung

Als in sich geschlossene räumliche Einheit wird das Appenzellerland dem Südteil des Bodenseeraums zugerechnet; augenfällig ist die Zweiteilung des Appenzellerlandes in morphologischer und geologischer Hinsicht. Mit einer Steilstufe setzt sich das appenzellische Molassegebiet vom Bodensee und unteren Rheintal ab und geht westwärts ins Bergland des miozänen Hörnli-Schuttfächers über. Gegenüber dem voralpinen Hügelland bilden die Felswände des Säntismassivs - auch Alpstein genannt - eine eindrückliche Kulisse. Das Massiv, aufgebaut aus kreidezeitlichen Gesteinen des Helvetikums, wurde von Süden her überschoben und hat durchaus Hochgebirgscharakter.

Keywords

landschaftsgenesemorphologischsteilstufemolassekreidezeit