Field trip guide

Der Grenzbereich zwischen Falten- und Vorlandmolasse im Gebiet zwischen Rhein- und Illergletscher im Westallgäu. (Exkursion G am 16. Apri1 1993)

Scholz, Herbert

Jahresberichte und Mitteilungen des Oberrheinischen Geologischen Vereins Band 75 (1993), p. 155 - 176

43 references

published: Apr 13, 1993

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Kurzfassung

Das Becken des Illertales bei Kempten und das Westallgäuer Hügelland bei Isny sind durch ein niedriges, dicht bewaldetes Bergland voneinander getrennt. Die nördlichsten Teile dieses Berglandes werden vom Schwarzen Grat, dem Hohen Kapf (1122 m), der Adelegg und dem Kümach-Eschacher Wald gebildet, der im Änger bis zu einer Höhe von 1124m aufsteigt. Nach Süden zu setzt sich dieses Bergland im Bergrücken des Sonneckzuges (1065 m) fort. Jenseits der Unteren Argen findet der Sonneckzug in einer Kette von Bergkuppen seine Fortsetzung, von denen die Kugel (1066 m), der Laubenberg und der Balzer Berg die markantesten sind. Während Kürnach -Eschacher Wald und Adelegg noch zur flach liegenden Vorlandmolasse zählen, sind der Hohe Kapf, der Schwarze Grat und der Sonneckzug schon Teile ihres aufgerichteten Südrandes. Noch weiter nach Süden zu folgen Hauchenberg (1244 m) und Ochsenberg, dann die Thaler und Salmaser Höhe (1254 m), die mit ihren lang hinziehenden Kämmen das Streichen der Mulden in der Subalpinen Molasse nachzeichnen. Seine relative Hochlage verdankt das gesamte Bergland der Tatsache, daß die Molasse hier überwiegend aus Konglomeraten besteht, die abtragungsresistenter sind als die konglomeratarme Fazies weiter im E und W.

Keywords

vorlandmolassewestallgäusubalpinkonglomeratabtragungsresistent