Field trip guide

Rotliegendes im Thüringer Wald. (Exkursion F am 7.und 8.April 1994)

Lützner, Harald; Mädler, Jonas

Jahresberichte und Mitteilungen des Oberrheinischen Geologischen Vereins Band 76 (1994), p. 171 - 190

17 references

published: Apr 5, 1994

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Kurzfassung

Der Thüringer Wald gehört neben dem östlichen Harzvorland zu den "klassischen" Verbreitungsgebieten des Rotliegenden (Unterperm). Entlang des Gebirgsrandes ging hier im 17 . und 18. Jahrhundert der Kupferschiefer-Bergbau um, aus dessen bergmännischem Wortschatz die Begriffe Zechstein (ursprünglich das Hangende des Kupferschieferflözes) und Rotliegendes (..das rote tote Liegende") abzuleiten sind. Als Rotliegendes verstehen wir heute die Schichtenfolge zwischen dem paläofloristisch charakterisierten Siles (Oberkarbon) bzw. dessen oberem Teil, dem Stefan, und den marinen Sedimenten des Zechsteins. Der Thüringer Wald legt ein Querprofil durch den südwestlichen Teil der Saale-Senke und die Randausbildung der Werra-Senke frei.

Keywords

Thüringer WaldRotliegendUnterpermKupferschieferflözWerra-Senkegermany