Field trip guide

Dynamik der detritischen Ablagerungen am Rande des Oberrheingrabens (Obereozän-Unteroligozän) (Exkursion G am 21. April 1995)

Duringer, Philippe

Kurzfassung

Die Oberrhein-Ebene entspricht einem im Tertiär entstandenen tektonischen Graben. Dieser wird begrenzt von seinen beiden äußeren Randschollen: dem alten paläozoischen Gebirgsmassiv der Vogesen im Westen und demjenigen des Schwarzwaldes im Osten. Im Süden stößt die Ebene an die Jura-Kette. Der Übergang vom Graben zum Gebirge erfolgt in einer Schar gestaffelter, hügeliger Vorberge ("collines sous-vosgiennes et sous-schwarzwaldiennes "). In diesen Bruchfeldern sind breite Schollen der mesozoischen und tertiären Sedimentbedekkung erhalten geblieben und heute aufgeschlossen. In seinem Südteil wird der Graben durch den Horst von Mulhouse abgelöst, weIcher im Sundgau dem nördlichen Faltenjura vorgelagert ist.

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