Field trip guide

Mineralisationen im Saar-Nahe-Becken. (Exkursion D1 am 11. und D2 am 13. April 1996)

Hofmeister, Wolfgang; Haneke, Jost

Kurzfassung

Exkursionen im Rahmen der Jahrestagungen des Oberrheinischen Geologischen Vereins in das Saar-Nahe-Becken waren bisher, wie zuletzt 1987, besonders sedimentologischen, vulkanologischen und tektonischen Problemen gewidmet. Im Mittelpunkt dieser Exkursion stehen die Mineralisationen im Saar-Nahe-Becken. Zusammen mit dem jeweiligen geologischen Rahmen werden Art und Genese von für das Saar-Nahe-Becken charakteristischen Mineralisationen gezeigt. Das Rotliegend des Saar-Nahe-Beckens (SNB) im Exkursionsgebiet. Das Saar-Nahe-Becken stellt einen in der Zeit vom Namur/Westfal bis zum Rotliegend im Bereich zwischen Saxothuringikum und Rhenoherzynikum entstandenen Halbgraben dar. Seine Nordwestgrenze bildet die Hunsrück-Südrandstörung. Intern gegliedert wird die über 6000 m mächtige Beckenfüllung durch NE-SW-streichende Sättel und Mulden sowie Längs- und Querstörungen. Die Gesteinsfolge besteht überwiegend aus kontinental abgelagerten siliziklastischen Gesteinen, in die im oberen Rotliegend (Nahe-Gruppe) zahlreiche Magmatite und Tuffe eines bimodalen Vulkanismus eingeschaltet sind.

Keywords

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