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Das Basalttuffmaar am Rauberbrunnen. Ein Beitrag zur Geologie des Teck-Neuffengaues in der Schwäbischen Alb

Bräuhäuser, Manfred

Kurzfassung

Einleitung und Übersicht einschlägiger Veröffentlichungen. Der Basalttuffgang am Rauberrunnen ist, gleich den Tuffmassen der Nachbargebiete, der Umgebung der Teck und des Lenninger Tales, sehr gut erschlossen. Der schroffe Steilhang über einer jäh einreißenden, nach Westen ziehenden Schlucht läßt unter spärlichem, dornigem Gestrüpp das dunkle vulkanische Gestein in breiter fläche zutage gehen. Weithin fällt es durch seine färbung auf und steht in starkem Gegensatz zu dem lichten Weißjura, dessen wohlgeschichtete Bänke neben und über dem Tuffe, z. T. in prächtigen felsbildungen hervortreten. Der vom Sattelbogen der PaßsteIle zwischen dem Bergrücken der Teck und dem Rauber, emporführende Gebirgsweg, die sogenannte Raubersteige, durchzieht den Bereich dieses Basalttuffes, dessen frisches Gestein hiebei an der Bergseite angeschnitten wird und auf einer längeren Strecke in massigen, deutlich gebankten Schichtenstößen am Wegrand mauerartig ansteht.

Keywords

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