Obituary

Nachruf für Horst Brunner

Hinkelbein, Knut; Simon, Theo

Kurzfassung

Dr. Horst Brunner ist am 9.12.2000 nach einem schweren, halbjährigen Krebsleiden im Alter von 58 Jahren in Erlenbach bei Heilbronn gestorben. Er hat verschiedene Therapien geduldig ertragen und bis zuletzt auf Besserung gehofft, mit ihm seine ihn liebevoll umsorgende Familie, seine Freunde, Kolleginnen und Kollegen, seine Bekannten. Horst Dietrich Brunner wurde am 2.11.1942 in Nürnberg als Sohn des späteren Bundesbahndirektors Friedrich Brunner und dessen Ehefrau Lotte, geborene Wehr geboren. Die Eltern leben heute im Remstal. Horsts Schwester Margit kam 1947 zur Welt. Horst besuchte in den Nachkriegsjahren in Nürnberg die Volksschule, wechselte auf die Dürer-Oberrealschule und legte in Fürth am 18.7.1962 seine Reifeprüfung ab. Schon als Kind interessierte sich Horst für Maschinen, insbesondere für Fahrzeuge, und so wundert es nicht, dass er sich bei der Universität Stuttgart 1963 im Fachbereich Maschinenbau einschrieb. Im Laufe dieses Studiums ging ihm allerdings viel von der Faszination „Maschine“ verloren und er wandte sich einem dem ersten entgegengesetzt erscheinenden Studium zu. Ein wesentlicher Wesenszug Horst Brunners machte sich hier bemerkbar: Wenn er etwas als falsch erkannte, so handelte er danach und schleppte sich damit nicht mühsam weiter. So durchlief er auch sein Geologiestudium – die Liebe zur Natur hatte er schon früh im Elternhaus mitbekommen – zügig. Er begann im Wintersemester 1966 und erhielt sein Diplom an der Universität Stuttgart.

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